Wenn Sie als Kleinunternehmer:in die gebräuchlichsten Geschäftsbegriffe verstehen, sind Sie besser für kommenden Aufgaben gerüstet, behalten den Überblick über alle Vorgänge und haben die Möglichkeit, eine solide finanzielle Zukunft für ihr Unternehmen zu schaffen.
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Abschöpfungsstrategie: Das Unternehmen setzt einen hohen Preis an und senkt diesen, wenn sich die Marktlage ändert.
Abschreibung: Die Wertminderung eines Vermögens im Laufe der Zeit.
Aktien: Auch als „Anteilsscheine" oder „Wertpapiere" bezeichnet. Bei dieser Anlageform erhält der Anleger / die Anlegerin eine Teilbeteiligung an der Aktiengesellschaft.
Aktionär:in: Eine Person, die Aktien eines Unternehmens besitzt.
Aktuar:in: Sachverständige:r, welche:r die jährlichen Verbindlichkeiten der Arbeitnehmer:innen in Bezug auf bestimmte Rentenleistungen errechnet.
Allgemeine Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung schützt das Unternehmen, wenn eine Person oder das Eigentum einer anderen Person durch das Unternehmen oder auf dem Grundstück des Unternehmens zu Schaden kommt.
Anlagevermögen: Langfristige Vermögenswerte, die nicht leicht in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Dazu werden Immobilien, physische Infrastruktur und Ausrüstung gerechnet.
Anleihekapital: Ursprünglicher Geldbetrag bei der Aufnahme eines Kredits.
Ausgaben: Das Geld, das ein Unternehmen ausgibt. Viele Unternehmen tragen einmalige Ausgaben, z. B. für die Anschaffung von Geräten, und laufende Ausgaben wie Versorgungsleistungen oder Miete.
Ausgleichspaket: Die Kombination aus Gehalt und Zusatzleistungen wie Krankenversicherung, bezahlte Freistellung oder Aktienkaufprogramme für Beschäftige, welche Arbeitgeber:innen potenziellen Mitarbeiter:innen anbieten.
Bankguthaben: Der Gesamtbetrag der Geldmittel, über die ein Unternehmen auf seinen Bankkonten verfügt.
Bestand: Die Anzahl der Produkte in den Geschäften und Lagern eines Unternehmens. Dieser Bestand kann fertige Produkte, unfertige Produkte und Rohmaterialien umfassen. Die Überwachung der Lagerbestände ist ein wichtiges Instrument zur Kostenkontrolle, zur Aufrechterhaltung eines reibungslosen Geschäftsbetriebs und zur Aufdeckung von Diebstählen.
Bestellschein: Die offizielle Bestätigung eines Käufers / einer Käuferin, der/die sich dazu verpflichtet, den Verkäufer / die Verkäuferin für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung in Zukunft zu vergüten.
Betriebskosten oder -ausgaben: Betriebskosten, auch Betriebsausgaben genannt, umfassen sämtliche Kosten, die mit dem Betrieb eines Unternehmens verbunden sind. Darunter können Fixkosten fallen, die jeden Monat gleich bleiben, wie Mietzahlungen, Gehälter und Versicherungen. Viele Unternehmen haben darüber hinaus flexible Ausgaben, die sich monatlich ändern, wie z. B. Gehaltszahlungen oder Betriebsmittel.
Betriebskosten: Die laufenden Kosten für den Betrieb eines Unternehmens. Zu den Betriebskosten können Gehälter, Miete und Versorgungsleistungen zählen.
Betriebsunterbrechungsversicherung: Diese Versicherung deckt die Einnahmenverluste eines Unternehmens bei bestimmten Vorfällen wie Diebstahl oder Naturkatastrophen.
Bezahlte Freistellung: Arbeitsfreie Tage wie beispielsweise Feiertage, Urlaub oder bei Krankheit, an denen Arbeitnehmer:innen eine Vergütung erhalten.
Bilanz: Momentaufnahme der finanziellen Lage eines Unternehmens. Die Bilanz zeigt das Gesamtvermögen des Unternehmens (seine Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten, definiert als die rechtlichen finanziellen Schulden oder Verpflichtungen eines Unternehmens im Rahmen des Geschäftsbetriebs) zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Reinvermögen des Unternehmens wird auch als Eigenkapital oder Kapitalbeteiligung bezeichnet und ergibt sich aus der Differenz zwischen dem gesamten Vermögenswert und allen Verbindlichkeiten.
Blitzangebote: Kurzfristige Angebote, auch Flash Sales genannt, die Kund:innen zu schnellem Handeln drängen sollen. In der Regel richten sich Flash Sales an ein breites Spektrum potenzieller Kund:innen, zeichnen sich durch niedrige Preise aus und werden durch einen großen Lagerbestand unterstützt, um die Nachfrage zu befriedigen.
Bonds: Ein Darlehen, das in der Regel von Gesellschaften oder Regierungen aufgenommen wird. Der Schuldner / die Schuldnerin kann dem Darlehensgeber / der Darlehensgeberin während der Laufzeit Zinsen zahlen und bei Fälligkeit der Anleihe den ursprünglich geliehenen Betrag begleichen.
Bootstrapping-Verfahren: Finanzierung eines Unternehmens mit persönlichen Ersparnissen oder Vermögenswerten. Durch Bootstrapping kann ein:e Unternehmer:in die Zahlung von Finanzierungsgebühren oder Zinsen vermeiden und die vollständige Kontrolle über das Unternehmen behalten.
Break-even-Point: Dies ist der Punkt, an dem der Umsatz eines Unternehmens seine Kosten deckt. Der Break-even-Point kann auf Grundlage der zu verkaufenden Produkte oder des zu erzielenden Umsatzes berechnet werden.
Bruttoeinkommen/Gewinn: Umsatz (d. h. Einnahmen) abzüglich der Selbstkosten der verkauften Waren.
Bruttolöhne: Gesamtbetrag der Ausgaben für Löhne und Gehälter für Arbeitnehmer:innen vor Steuern, Einbehaltungen oder Zusatzleistungen.
Budget: Das Budget ist ein Finanzplan, der dazu dient, die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens zu verfolgen.
Business Angels: Diese privaten Investor:innen konzentrieren sich auf neu gegründete Unternehmen und unterstützen mit verhältnismäßig kleinen Investitionsbeträgen. Business Angels erwarten sich als Gegenleistung eventuell eine Teilbeteiligung, übernehmen aber im Normalfall eine weniger aktive Rolle bei der Unternehmensführung als andere Akteur:innen wie etwa Risikokapitalgeber:innen.
Businessplan: Ein Businessplan dient als schriftliches Dokument, das einem Unternehmen die Richtung vorweist. Dieses Dokument bietet einen genauen Überblick über den Betrieb, dessen Finanzen, Produkte und Dienstleistungen sowie eine Analyse der Branche und der Konkurrenz. Der Businessplan hilft Geschäftsinhaber:innen bei der Zukunftsplanung und kann als Grundlage für die Beantragung eines Geschäftsdarlehens dienen.
Cashflow: Die gesamten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die in ein Unternehmen ein- und ausfließen.
Chargeback: Bei diesem Verfahren werden Kartentransaktionen storniert, nachdem ein:e Kund:in die Buchung angefochten hat.
CPA-Werbung (Cost per Action): Bei dieser Art von Werbung, die auch als „Cost per Conversion“ bezeichnet wird, zahlt ein Unternehmen nur, wenn die Zielperson eine gewisse Aktion tätigt, sich z. B. in einen E-Mail-Verteiler einträgt oder ein Produkt kauft.
CPM-Werbung (Cost per Mille): Bei dieser Werbemethode, die auch als Cost-per-Impression (CPI) bezeichnet wird, zahlt ein Unternehmen eine Gebühr pro tausend Aufrufe einer Anzeige auf Websites oder Social-Media-Kanälen, unabhängig davon, ob der Betrachter auf die Anzeige klickt oder nicht.
Crowdfunding: Manche Unternehmen werden durch Crowdfunding finanziert. Bei diesem Prinzip werden – meist online – Spenden oder Investitionen von vielen verschiedenen Personen gesammelt. Es gibt drei grundlegende Arten von Crowdfunding.
Debitoren: Geld, das andere Personen oder Unternehmen einem Unternehmen für gelieferte Waren oder Dienstleistungen schulden.
Deckungsbeitrag: Der Verkaufspreis eines Produkts abzüglich seiner Herstellungskosten.
Deckungsbeitragsquote: Zur Errechnung der Deckungsbeitragsquote eines Unternehmens in Prozent teilen Sie den Deckungsbeitrag des Unternehmens durch den Preis des Produkts.
Delegation: Die Übertragung von Projekten oder Aufgaben von einer Führungskraft an das Personal.
Direkte Arbeitskosten: Die gesamten Arbeitskosten, die mit der Herstellung eines bestimmten Produkts oder einer bestimmten Dienstleistung verbunden sind. einschließlich der Betriebsausgaben für Leistungen an Arbeitnehmende (wie etwa die Krankenversicherung) und Lohnsteuern.
Dividende: Eine Zahlung an die Aktionär:innen (d. h. Eigentümer:innen) einer Gesellschaft. Bei einem kleinen Unternehmen werden die Dividenden häufig aus den Nettogewinnen des Unternehmens ausgeschüttet.
Domain-Name: Die Website-Adresse, auch als URL bekannt. Der Domain-Name ist die lesbare Form einer IP-Adresse und kann für den Besuch einer Website in den Browser eingegeben werden, so etwa www.practicalbusinessskills.com.
Due-Diligence-Prüfung: Die praktischen Schritte eines potenziellen Kaufinteressenten oder Anlegenden zur Analyse der Stärken und Schwächen eines Unternehmens. Dies geschieht in der Regel in Form einer Untersuchung oder Prüfung.
Eigenkapital des Unternehmenseigentümers / der Unternehmenseigentümerin: Für kleine Unternehmen (keine Kapitalgesellschaften) beschreibt das Eigenkapital oder „Nettovermögen“ die Gesamtvermögenswerte des Unternehmens abzüglich dessen Verbindlichkeiten. Bei Aktiengesellschaften kann dies als Eigenkapital bezeichnet werden.
Eigenkapital: In der Wirtschaft wird Eigenkapital mit Eigentum gleichgesetzt. Jemand, der Eigenkapital an einem Unternehmen hat, besitzt einen Teil dieses Betriebs. Zwei Geschäftspartner:innen, die zu gleichen Teilen an einem Unternehmen beteiligt sind, haben auch den gleichen Anteil an Eigenkapital an diesem Betrieb. Handelt es sich bei dem Unternehmen um eine Aktiengesellschaft, wird das Eigenkapital als Shareholder Equity bezeichnet, und die Aktionär:innen erhalten Anteile oder Aktien. Jemand, der über den halben Aktienanteil eines Unternehmens verfügt, besitzt die Hälfte des Betriebs.
Einlagen: Gelder, die auf ein Bankkonto eingezahlt werden.
Einnahmen: Der Reingewinn, oder einfach Gewinn, beschreibt den Gesamtbetrag, den ein Unternehmen nach Begleichung aller Ausgaben verdient hat.
Einnahmen: Einnahmen sind der Geldbetrag, den ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaftet. Es handelt sich um das Bruttoeinkommen, von dem die Kosten abgezogen werden, um die Nettoeinnahmen zu ermitteln. Die Einnahmen errechnen sich aus dem Verkaufspreis, multipliziert mit der verkauften Stückanzahl oder den verkauften Einheiten. Die Einnahmen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auch als Einkommen bezeichnet.
Einzelunternehmen: Die Standardform der Unternehmensführung, ohne eine Wirtschaftseinheit zu gründen. Bei einer Einzelfirma gibt es keine rechtliche Trennung zwischen Unternehmen und Geschäftsinhaber:in; infolgedessen kann der/die Geschäftsinhaber:in persönlich für jede Betriebsausgabe, jede Schuld oder jeden Rechtsstreit verantwortlich gemacht werden.
Externe Dienstleistungen: Jener Betrag, der für die Arbeit von Zuliefernden oder anderen Unterhändler:innen gezahlt wird.
Factoring von Rechnungen: Bei dieser Rechnungsfinanzierung verkauft ein Unternehmen seine Debitoren oder Rechnungen mit einem Abschlag an ein externes Unternehmen. Unternehmen nutzen diese Methode, um ihren Kassenbestand unmittelbar zu decken.
FIFO-Verfahren: Beim FIFO-Verfahren (first in, first out) versucht ein Unternehmen, seine Waren in derselben Reihenfolge zu verkaufen, in der sie auch gekauft oder produziert wurden. Auf diese Weise wird der Verkauf von alten Produkten vermieden, die möglicherweise beschädigt oder bereits abgelaufen sind.
Finanzbericht: Ein häufig in Tabellenform dargestellter Bericht über die finanziellen Aktivitäten eines Unternehmens. Die drei wichtigsten Finanzberichte sind Gewinn- und Verlustrechnungen, Bilanzen und Kapitalflussrechnungen.
Finanzprognose: Die Vorhersage über die künftigen Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens.
Freistellung im Trauerfall: Freistellung eines Mitarbeiters / einer Mitarbeiterin aufgrund des Ablebens einer nahestehenden Person, in der Regel eines Familienmitglieds.
Gegenleistung. Nachdem das Fundraising-Ziel erreicht wurde, erhalten die Spender:innen eine Belohnung, z. B. eine kostenlose Produktprobe.
Gehalt: Eine Geldsumme oder Ausgleich, die den Arbeitnehmenden vom Arbeitgebenden als Vergütung für geleistete Arbeit gezahlt wird.
Gehaltsschema: Dieses Schema gibt an, wie oft die Arbeitnehmer:innen bezahlt werden.
Geschäftsführer:innenversicherung: Diese Police vereint mehrere der typischen Unternehmensversicherungen für kleine und mittlere Betriebe in einer.
Gesellschaften: Können wie Einzelpersonen Land erwerben, Straftaten begehen und von anderen verklagt werden. Für Kleinunternehmer:innen besteht die Möglichkeit, eine Gesellschaft zu gründen, um persönliche Finanzen und Verantwortlichkeiten von jenen des Unternehmens zu trennen.
Gewinn- und Verlustprognosen (GuV) :& Eine Prognose darüber, wie viel Geld ein Unternehmen durch den Verkauf seiner Produkte oder Dienstleistungen voraussichtlich einnehmen wird und welchen Gewinn es aus diesen Verkäufen zu erzielen erwartet.
Gewinn- und Verlustrechnung: Neben der Bilanz und der Kapitalflussrechnung zählt die Gewinn- und Verlustrechnung zu den drei wichtigen Abschlüssen, die zur Darstellung der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens in einem bestimmten Rechnungszeitraum verwendet werden. Auch bekannt als Gewinn- und Verlustrechnung oder Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, gibt diese einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum.
Gewinn- und Verlustrechnung: Neben der Bilanz und der Kapitalflussrechnung zählt die Gewinn- und Verlustrechnung zu den drei wichtigen Abschlüssen, die zur Darstellung der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens in einem bestimmten Rechnungszeitraum verwendet werden. Auch kurz GuV genannt, gibt diese einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum.
Gewinnrücklagen: Diesen Betrag hält das Unternehmen vom Nettoeinkommen zur Investition in zukünftige Projekte zurück. Eine Aktiengesellschaft kann ihr Einkommen ausschütten, indem sie eine Dividende an die Aktionär:innen auszahlt, anstatt ihre Gewinne einzubehalten.
Handelslinie: Der Name für ein Konto in Ihren persönlichen oder geschäftlichen Kreditberichten. Jede Kreditkarte, jedes Darlehen oder jede Lieferant:innenenvereinbarung kann eine eigene Handelslinie sein.
Händler:innenbarvorschuss: Dieser Geldbetrag wird im Voraus als Gegenleistung für einen Prozentsatz am künftigen Umsatz des Unternehmens bereitgestellt. Händler:innenbarvorschüsse werden häufig auf täglicher oder wöchentlicher Basis zurückgezahlt, wobei die Höhe der Zahlung von den erzielten Debit- und Kreditkartenumsätzen des Unternehmens abhängt. Ein Händler:innenbarvorschuss zählt im Allgemeinen zu den teuren Formen der Kreditaufnahme.
Indirekte Kosten: Geschäftsausgaben, wie z. B. Miete, die den Betrieb des Unternehmens unterstützen, aber nicht direkt mit der Herstellung oder dem Angebot eines einzelnen Produkts oder einer Dienstleistung verbunden sind.
Investitionsausgaben: Zu den Investitionsausgaben zählen der Kauf, die Instandhaltung oder Modernisierung von Vermögenswerten, die dem Unternehmen länger als ein Jahr dienen, wie beispielsweise die Anschaffung oder Modernisierung von Gebäuden, Möbeln oder der Büroausstattung.
Kapitalbeteiligung: Wenn jemand als Gegenleistung für seinen Beitrag Eigenkapital (Mitbesitz) an einem Unternehmen oder Geschäft erhält.
Kapitalflussrechnung: Ein Finanzbericht, der den Cashflow eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufzeigen kann. Die Erstellung und Überprüfung von Kapitalflussrechnungen kann Unternehmer:innen dabei helfen, ihre Firmengelder zu verwalten.
Kassenbestand: Dieses Kapital steht dem Unternehmen sofort zur Verfügung.
Kassenbuchführung: Bei dieser Rechnungslegungsmethode verbucht ein Unternehmen seine Einnahmen und Ausgaben bei Zahlungseingang bzw. -ausgang. Bei der periodengerechten Rechnungsführung hingegen verbucht das Unternehmen die Einnahmen und Ausgaben bei Erstellung oder Erhalt einer Rechnung.
Kollaboratives Arbeitsumfeld: Ein Arbeitsplatzklima, an dem alle Beschäftigten auf ein gemeinsames Ziel fokussieren und sich am Erfolg des Unternehmens beteiligt fühlen.
Konkurs: Der Konkurs ist ein rechtliches Verfahren, das es einer Privatperson oder einem Unternehmen ermöglicht, entweder seine Schulden zu tilgen oder eine neue Rückzahlungsvereinbarung mit seinen Gläubiger:innen auszuhandeln. Dieses Verfahren wird mit einem Antrag, der vom / von der Schuldner:in oder manchmal auch im Namen der Gläubiger:innen beantragt wird, in Gang gesetzt. Die Vermögenswerte des Schuldners / der Schuldnerin werden gemessen und bewertet und können zur Rückzahlung eines Teils der ausstehenden Schulden verwendet werden.
Kontokorrentkredit: Bei einem Kontokorrentkredit leiht sich ein Unternehmen Geld in einem im Voraus genehmigten Rahmen. Der Kontokorrentkredit überbrückt schnell eine finanzielle Notsituation.Kosten-plus-Preisgestaltung: Bei dieser Preisstrategie berechnet das Unternehmen die Herstellungskosten eines Produkts, um dann einen Aufschlag hinzuzufügen, der den Verkaufspreis bestimmt.
Kredit: Dieser Geldbetrag wird von einem Unternehmen ausgeliehen und muss verpflichtend zurückgezahlt werden. Ein Unternehmen kann bei Banken, Kreditgenossenschaften, Online-Kreditgebenden und Mikrokreditgeber:innen Kredite oder Darlehen aufnehmen.
Kreditauskunft: In vielen Ländern sammeln und ordnen Kreditbüros Informationen über einzelne Verbraucher:innen und Unternehmen zur Erstellung von Kreditberichten. In diesen Berichten wird das Zahlungsverhalten bzw. die Nichtzahlung von Schulden aufgezeigt. Viele Kreditgeber:innen prüfen vor einer Vergabe die Kreditauskunft. Kreditauskünfte gelten auch als Grundlage für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Verbraucher:innen.
Kreditkarte: Zahlungskarten, die mit einem Bankkonto mit einem Kreditrahmen verbunden sind. Sie können Ihre Kreditkarte bis zum Kreditlimit belasten und die Einkäufe später bezahlen. Wenn Sie Ihren Saldo bei Fälligkeit der Rechnung jedoch nicht vollständig zurückzahlen, wird der Rest auf den nächsten Einkaufszeitraum übertragen und Zinsen werden fällig.
Kreditlimit: Der maximale Geldbetrag, der mit einer Kreditkarte oder durch einen Kreditrahmen auf einmal aufgenommen werden kann.
Kreditoren: Geld, das ein Unternehmen anderen Personen oder Unternehmen schuldet.
Kund:innenliste: Die Liste der Kund:innen eines Unternehmens. Diese Liste kann zur Pflege von Kund:innenbeziehungen verwendet werden und enthält in der Regel Kontaktinformationen wie Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern.
Kurzfristige Verbindlichkeiten: Zu diesen Schulden oder Verpflichtungen zählen die Löhne, Steuern, Lieferkosten und Kreditoren eines Unternehmens. Kurzfristige Verbindlichkeiten sind in der Regel innerhalb eines Jahres fällig.
Langfristige Schulden: Bei diesen Schulden geht das Unternehmen davon aus, dass die Tilgung länger als ein Jahr dauert. Die Schulden können den geschuldeten Betrag für ein Darlehen oder einen Kontokorrentkredit umfassen. Manche Unternehmen verwenden den Begriff „Schulden“ für alle Arten von finanziellen Verpflichtungen, einschließlich jener Leistungen an Arbeitnehmer:innen sowie eventuelle Produktgarantien.
Lebensversicherung: Dieser Versicherungsschutz kann Ihre Familie, Ihre:n Partner:in oder Ihr Personal im Falle Ihres Ablebens unterstützen. Sie deckt die Beerdigungskosten, laufende Lebenserhaltungskosten, ausstehende Schulden, die Weiterführung eines Familienunternehmens, die Finanzierung der Ausbildung Ihrer Kinder und die Absicherung der Altersvorsorge der Ehepartnerin oder des Ehepartners.
Leistungsindikator (Key Perfarmance Indicator KPI): Diese Leistungsmessung verdeutlicht, wie gut es um ein Unternehmen, eine Dienstleistung oder ein Produkt steht.
Leistungsorientierte Pensionspläne: Bei einem leistungsorientierten Pensionsplan verspricht der Arbeitgeber / die Arbeitgeberin eine bestimmte Pensionszahlung. Solche Zahlungen werden anhand einer Formel berechnet, die den Verdienstverlauf, die Dienstjahre und das Alter des/der betreffenden Angestellten berücksichtigt.
Liquiditätslage: Das Kontokapital und andere Vermögenswerte eines Unternehmens, die leicht für aufkommende Zahlungsverpflichtungen eingesetzt werden können. Bei einer starken Liquiditätslage kann ein Unternehmen seine Rechnungen begleichen und gleichzeitig neue Investition tätigen.
Lohnabrechnung: Diese Abrechnung schlüsselt die Entlohnung von Mitarbeiter:innen einschließlich der Höhe und des Zeitrahmens der Bezahlung auf.
Lohnperiode: Ein wiederkehrender Zeitraum, in dem die geleistete Arbeitszeit von Arbeitnehmer:innen erfasst und entlohnt wird.
Loss Leader (Lockvogelangebot): Ein Produkt, das ein Unternehmen zu einem konkurrenzlos niedrigen Preis verkauft, der manchmal sogar unter den Herstellungskosten liegt, um Kunden anzuziehen, die im gleichen Zug profitablere Artikel kaufen sollen.
Marktdurchdringungsstrategie: Bei diesem Prinzip legt ein Unternehmen einen niedrigen Preis fest, um in den Wettbewerbsmarkt einzusteigen. Das anschließende Ziel liegt in der späteren Preiserhöhung.
Marktsegment: Eine Gruppe von Kund:innen, die ein oder mehrere Merkmale gemeinsam haben. Dieser Begriff wird häufig für die Planung von Marketing- und Werbestrategien eines Unternehmens eingesetzt.
Mentor:in: Erfahrene, vertrauenswürdige Berater:innen.
Mindestlohn: Diesen Mindestbetrag sind Arbeitgeber:innen ihren Beschäftigten gemäß nationaler, regionaler und/oder lokaler Gesetze schuldig.
Mission: Ihre verdeutlicht, was Ihr Unternehmen anbietet, wie es dies tut und wem dies dient. Die Mission fasst den Gesamtwert des Produkts oder der Dienstleistung eines Unternehmens zusammen.
Negativer Cashflow: Wenn die Ausgaben eines Unternehmens höher sind als dessen Einnahmen. Ein negativer Cashflow kann als Anzeichen dafür gewertet werden, dass ein Unternehmen künftig Schwierigkeiten haben wird, seine Ausgaben zu bestreiten.
Nettogewinn vor Abzug der Steuern: Der Gewinn eines Unternehmens abzüglich der Betriebskosten vor Zahlung von Einkommenssteuern auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Dieser Betrag wird manchmal auch als Gewinn vor Steuern bezeichnet.
Nettogewinn: Auch bekannt als Einkommen, Profit und Gewinn nach Abzug der Steuern. Der Nettogewinn ist der Gesamtbetrag, den ein Unternehmen nach Zahlung seiner gesamten Ausgaben erwirtschaftet.
Notfallfonds: Erspartes Kapital zur Deckung unerwarteter Kosten, die mit der Führung eines Unternehmens verbunden sind.
Odd-Value-Preisstrategie: Hier zielt die Preisgestaltung auf einen gebrochenen Wert ab, z. B. 0,99 € statt 1,00 €. Einige Kund:innen erwerben Produkte eher, wenn sie mit gebrochenen Preisen ausgezeichnet sind.
Onboarding: Dieser Prozess umfasst die Schulung über die Produkte und Abläufe eines Unternehmens für neue Mitarbeiter:innen.
Organigramm: Ein Organigramm verschafft einen Überblick über die Struktur eines Unternehmens und hält die Rolle aller Angestellten und diesen jeweils unterstellte Personen fest.
Periodengerechte Rechnungsführung: Eine Rechnungslegungsmethode, mit der Unternehmen Ihre Einnahmen und Ausgaben nach Versand oder Erhalt einer Rechnung erfassen. Im Gegensatz dazu verbucht ein Unternehmen bei der Kassenbuchführung Einnahmen und Ausgaben erst, wenn das Geld tatsächlich auf dem Konto des Unternehmens eingeht oder es verlässt.
Personalhandbuch: In diesem Handbuch wird der Auftrag und die Ziele des Unternehmens, seine Verfahren, Leistungen und Regeln für das Personal aufgelistet.
Personengesellschaft: Jede wirtschaftliche Einheit, die im Besitz von mindestens zwei Personen ist.
Persönliche Bürgschaft: Ein Vertrag, den Geschäftsinhaber:innen unter Umständen beim Ausleihen von Geld für das Unternehmen unterzeichnen müssen. Durch die persönliche Bürgschaft haften Geschäftsinhaber:innen persönlich für die Schulden bei einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit ihres Unternehmens.
Phishing: Bei dieser Methode geben sich Betrüger:innen als vertrauenswürdige Kontaktperson oder als Unternehmen aus, um per E-Mail, Telefon oder Post an persönliche Daten zu gelangen.
Planung des Ruhestands: Dieser Plan beschreibt die Schritte von Geschäftsinhaber:innen oder Mitarbeiter:innen zur Sicherung ausreichender Einnahmen in der Pension.
Positiver Cashflow: Wenn ein Unternehmen mehr Geld einnimmt (Einnahmen) als es ausgibt (Kosten).
PPC-Werbung (Pay per Click): Werbung in Suchmaschinen oder auf anderen Websites, für die ein Unternehmen einen PPC-Dienst bezahlt, wenn Nutzer:innen nach einem Schlüsselwort oder verwandten Inhalten suchen. Bei jedem Klick auf die Anzeige wird dem Unternehmen eine Gebühr in Rechnung gestellt.
Prämie: Der Geldbetrag, den ein Unternehmen für die Versicherungspolice zahlt.
Privatentnahme: Auszahlungen an die Eigentümer:innen eines Kleinunternehmens (das keine Aktiengesellschaft ist), die aus den Nettogewinnen des Unternehmens entnommen werden.
Product-Market-Fit: Ein optimales Produkt-Market-Fit bedeutet, dass die Zielgruppe das verkaufte Produkt annimmt und es sich auch leisten kann.
Rechnung: Rechnungen werden vom Unternehmen nach dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung an Kund:innen ausgestellt. Erwirbt man Produkte oder Dienstleistungen von Lieferant:innen, erhält man selbst die Rechnung.
Rechnungsfinanzierung: Aufnahme eines Kredits auf Grundlage der ausstehenden Rechnungen eines Unternehmens.
Return on Investment, Kapitalrentabilität (ROI): Der Prozentsatz, den ein Unternehmen bei einer Investition gewinnt oder verliert. Die grundlegende ROI-Formel lautet (Ertrag/Kosten) * 100 = ROI.
Risikokapitalgeber:in: Risikokapitalgeber:innen bieten in der Regel größere Darlehen für bereits etablierte Unternehmen im Austausch für einen Eigentumsanteil und eine aktive Rolle im Unternehmen. Risikokapitalgeber:innen investieren gerne in Unternehmen, von denen ein schnelles Wachstum zu erwarten ist und die das Potenzial haben, sich zu Großunternehmen zu entwickeln.
Rohstoffe: Diese Materialien verwendet ein Unternehmen zur Herstellung eines Produkts. In einer Break-even-Analyse können sich die Kosten auf jene Rohstoffe beziehen, die zur Herstellung eines bestimmten Produkts benötigt werden.
Rückstellungen: Ein Produkt oder eine Dienstleistung, das oder die ein Unternehmen bezahlt aber noch nicht vollständig genutzt hat. So kann ein Unternehmen beispielsweise eine Versicherung oder einen Rechtsbeistand im Voraus bezahlen.
Rückzahlung des Darlehens: Gesamtbetrag, der bei einer Darlehenszahlung auf das Kapital angerechnet wird.
Schulden-Einkommens-Verhältnis (Debt-to-income ratio, DTI): Das Schulden-Einkommens-Verhältnis (DTI) ist ein Maß für die persönlichen Finanzen, welches die Schulden einer Person oder eines Unternehmens mit ihrem Gesamteinkommen vergleicht.
Schuldenlast: Die Summe aller Geldbeträge, die ein Unternehmen anderen Personen oder Unternehmen schuldet.Selbstbeteiligung: Jener Betrag, den Sie selbst begleichen müssen, bevor eine Versicherung Kosten übernimmt.
Selbstkosten: Die Kosten für Fertigungslöhne und direkte Materialien, die zur Herstellung eines Produkts oder zur Erbringung einer Dienstleistung verwendet werden.
Sicherheiten: Werte, die bei der Aufnahme eines Kredits als Sicherheit angeboten werden und die Kreditgeber:innen einfordern können, falls die Kreditnehmer:innen den Kredit nicht zurückzahlen. Wenn Sie beispielsweise einen Kredit für den Kauf eines Fahrzeugs aufnehmen und nicht zurückzahlen, kann die Kreditgebende das Fahrzeug beschlagnahmen.
SMART-Ziele: Die SMART-Ziele, zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der beschreibenden Adjektive specific, measurable, attainable, relevant und time-bound, sind also spezifisch, messbar, realisierbar, relevant und zeitgebunden. Die Festlegung von SMART-Zielen kann dazu beitragen, das Unternehmen auf Kurs zu halten.
Spende. Jemand investiert in ein Unternehmen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
Stammaktien: Eigentümer:innen einer Aktiengesellschaft können Stammaktien oder Anteile am Unternehmen erhalten die angeben, wie hoch der jeweilige Anteil der Person am Unternehmen ist. Verfügt ein Unternehmen beispielsweise über 1000 Aktien und eine Person besitzt davon 500, dann gehört jener Aktieninhaber:in der Betrieb zur Hälfte. Der Besitz von Aktien erfolgt heute oft auf elektronischem Weg, früher wurden von den Unternehmen gedruckte Aktienzertifikate ausgehändigt. Unternehmenseigentümer:innen können Aktien ihres Unternehmens zur Kapitalbeschaffung verkaufen.
Start-up-Kapital: Die für die Gründung eines Unternehmens erforderliche Erstinvestition. Dazu gehören Mittel für den Kauf von Equipment, den Erwerb von Verbrauchsmaterialien, die Einstellung von Mitarbeiter:innen, die Anmietung von Räumlichkeiten, die Bezahlung von Lizenzen und die Deckung aller sonstigen Geschäftskosten.
Steuern: Der Gesamtbetrag der zu zahlenden Steuern im Laufe eines Jahres.
Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die Feinabstimmung der Marketingtechnik, damit Kund:innen bei der Online-Suche ein bestimmtes Unternehmen finden. Suchmaschinen prüfen und bewerten Websites nach deren Inhalt sowie Anzahl erhaltener Klicks. Gewisse SEO-Techniken bewirken, dass Kund:innen ein Unternehmen finden und mit dessen Verkaufsseite interagieren.
Terminvereinbarung: Eine Vereinbarung darüber, innerhalb welches Zeitraums ein Unternehmen einen Lieferanten / eine Lieferantin nach Erhalt einer Rechnung bezahlen muss. Eine 30-Tage-Netto-Frist bedeutet, dass das Unternehmen 30 Tage Zeit hat, um eine Rechnung zu begleichen, bei einer 60-Tage-Netto-Frist 60 Tage usw.
Überstunden: Mehrstunden, für die Arbeitnehmer:innen im Allgemeinen das Anderthalbfache des üblichen Stundensatzes erhalten – sofern der Arbeits- /Tarifvertrag das vorgibt. Überstunden werden durch nationale, regionale und/oder lokale Gesetze geregelt.
Umsatz: Die mit Produkten oder Dienstleistungen erzielten Erträge, auch als Einnahmen bezeichnet.
Unternehmenskredit-Score: Viele Länder verfügen über verschiedene Unternehmenskredit-Scores, die Geschäftskreditberichte in eine leicht verständliche Bewertung umwandeln. Grundsätzlich gilt: Je höher der Score, desto kreditwürdiger ist ein Unternehmen. Eine hohe Kreditwürdigkeit erleichtert es oft, Darlehen oder Kontokorrentkredite mit guten Konditionen zu erhalten.
Unternehmenskredit: Kredit, der auf den Namen eines Unternehmens ausgestellt ist. Ein optimaler Unternehmenskredit kann Eigentümer:innen bei der Sicherung von guten Konditionen für ein Darlehen oder einem Kontokorrentkredit unterstützen und helfen, dem Unternehmen Versicherungsgeld zu sparen sowie Verhandlungen mit Händler:innen zu erleichtern.
Unternehmensleitbild: Das Unternehmensleitbild beschreibt, was ein Unternehmen erreichen will und was es seinen Kund:innen bieten möchte. Das Statement sollte kurz, einprägsam, inspirierend und zukunftsorientiert sein sowie auf den Werten des Unternehmens basieren. Darüber hinaus kann es dazu beitragen, künftiges Personal zu gewinnen und zu motivieren.
Unternehmenswerte: Eine Beschreibung der wichtigsten Merkmale eines Unternehmens. In den Unternehmenswerten wird festgelegt, wie der Betrieb wahrgenommen werden soll, wie auf die Behandlung und das Wohlergehen des Personals zu achten ist und wie das Unternehmen hofft, seinen Standort zu beeinflussen.
Urteil: Ein Gerichtsbeschluss, der über den Ausgang eines Rechtsstreits entscheidet. Wenn Sie eine Schuld nicht beglichen haben, können Sie von den Gläubiger:innen verklagt und vom Gericht verurteilt werden. Ein solches Urteil ermöglicht es eventuell dem Gläubiger / der Gläubigerin von einem Arbeitgeber / einer Arbeitgeberin zu verlangen, die Schuld direkt vom Gehalt der/des schuldiggebliebenen Angestellten abzuziehen, oder eine Bank wird beauftragt, den Betrag vom Bankkonto der/des Betroffenen einzuziehen.
Verbindlichkeiten: Unbezahlte Forderungen, die das Unternehmen einer Person oder einem anderen Unternehmen schuldet. wie beispielsweise offene Steuern, Darlehen, Zinsen oder ausstehende Löhne für das Personal. Eine frühzeitige Zahlung für ein Produkt oder eine Dienstleistung kann zur Verbindlichkeit werden, wenn Sie den Betrag bei einer Stornierung zurückzahlen müssen oder das Produkt oder die Dienstleistung nicht liefern können.
Verkäufer:innenfinanzierung: Bei der Verkäufer:innenfinanzierung leistet der Käufer / die Käuferin eine Anzahlung auf den Kauf eines bestehenden Unternehmens und zahlt dem Verkäufer / der Verkäuferin den Restbetrag zuzüglich Zinsen nach und nach ab.
Verkaufsprotokoll: In diesem Protokoll sollten Sie festhalten, wie viel Sie pro Tag, Woche und Monat verkaufen, einschließlich des Datums, der Art des Produkts oder der Dienstleistung und der Betragshöhe jedes Verkaufs.
Vermögenswert: Wertgegenstand, der sich im Besitz einer Person oder eines Unternehmens befinden. Zu den Vermögenswerten eines Kleinunternehmens können sein Kapital auf den Bankkonten, das Inventar und die Ausrüstung zählen. Wenn einem Unternehmen Geld geschuldet wird (d. h. wenn es Debitoren hat), können diese ebenfalls als Vermögenswerte betrachtet werden.
Versicherung: Unternehmensversicherungen tragen dazu bei, ein Unternehmen vor finanziellen Verlusten zu schützen. Als Gegenleistung für die regelmäßige Zahlung der Versicherungsprämie leistet die Versicherungsgesellschaft dem Unternehmen eine Zahlung, falls ein gedeckter Schaden auftritt. Zum Beispiel können einige Arten von Unternehmensversicherungen einem Betrieb dabei helfen, das Geschäft nach einer Überschwemmung wieder aufzubauen, die Kosten für beschädigte Produkte zu decken und für Einnahmensverluste während einer eventuellen Schließung des Unternehmens aufzukommen.
Vorstandschaft: In kleinen Unternehmen besteht die Vorstandschaft aus anerkannten Personen, die mit ihren Ideen und Meinungen zur Leitung und Überprüfung einer Organisation beitragen. Bei größeren Unternehmen setzt sich der Vorstand aus von dem Unternehmen gewählten Personen zusammen, die von den Aktionär:innen zur Interessensvertretung gewählt wurden.
Werbung: Kommunikationsmethode, um potenzielle Kund:innen über Dienstleistungen oder Produkte zu informieren. Werbung ist ein Teil des Marketings und stellt in der Regel eine bezahlte Form der Kommunikation dar, die den Umsatz steigern soll. Werbung kann kurzfristig oder dauerhaft angelegt sein, erfordert in den meisten Fällen aber eine finanzielle Investition.
Wertversprechen: Eine Aussage, welchen Mehrwert ein Produkt oder eine Dienstleistung eines Unternehmens den Kund:innen im Vergleich zur Konkurrenz bietet. Das Leistungs- oder Wertversprechen beschreibt die Einzigartigkeit des Unternehmens, den Wert, den es seinen Kund:innen bietet, und warum es anderen Unternehmen vorzuziehen ist.
Wettbewerbsfähige Preisstrategie: Wenn ein Unternehmen sich bei der Preissetzung nach der Konkurrenz richtet.
Wirtschaftsauskünfte: In vielen Ländern sammeln und organisieren Kreditbüros Informationen über verschiedene Unternehmen, einschließlich deren Zahlungsmoral. Unternehmen können Kreditauskünfte über andere Unternehmen kaufen, bevor sie sich für die Gewährung eines Kredits oder eine andere Zusammenarbeit entscheiden.
Wirtschaftseinheit: Eine Organisation, die von einer oder mehreren Personen gegründet wird. Eine Wirtschaftseinheit kann rechtlich von seinen Gründer:innen oder Leiter:innen getrennt sein. Daher kann die Wirtschaftseinheit über eigene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verfügen.
Zinsen: Die Kosten für das Ausleihen von Geld. Möglicherweise fallen für das Unternehmen Zinsen für ein Darlehen oder einen Kontokorrentkredit an.
Zinseszins: Zinsen, die sowohl auf den Hauptbetrag als auch auf die akkumulierten Zinsen der vorangegangenen Perioden berechnet werden. Der Zinseszins wird auch als „Zins auf Zinsen“ bezeichnet und ist ein Grund, warum Expert:innen empfehlen, so früh wie möglich mit dem Sparen für den Ruhestand zu beginnen.
Zusammenfassung: Ein Teil des Businessplans, der einen Überblick über das Unternehmen, die Branche und das Potenzial des Unternehmens gibt.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine Sicherheitsmaßnahme, die für einige Arten von Online-Konten verfügbar ist. Dabei müssen Sie eventuell einen zusätzlichen Schritt unternehmen, wenn Sie sich von einem unbekannten Gerät aus bei Ihrem Konto anmelden möchten. Es wird beispielsweise ein Sicherheitscode verlangt, der an Ihr Telefon oder Ihre E-Mail-Adresse geschickt wird.